Übe die (min,max)-Notation und die Funktionalitäten aus Kemper, Datenbanksysteme (Kapitel Entwurf).
Für eine Beziehung R ⊆ E1 × … × En besagt das Paar (mini, maxi) an der Kante zu Entität Ei, dass jedes ei ∈ Ei in mindestens mini und höchstens maxi Tupeln von R vorkommen muss. "*" steht für "keine obere Schranke".
Ein Funktionalitätspfeil R: E1 × … × Ek-1 × Ek+1 × … × En &to; Ek besagt, dass zu einer festen Kombination aller anderen Entitäten das ek eindeutig ist — also keine zwei Tupel in allen Positionen außer k übereinstimmen. Funktionalitäten sind unabhängig von (min,max); sie sind eine eigenständige Bedingung an die Ausprägung.
Das Diagramm zeigt die Funktionalitätsbeschriftungen (1 / N / M / …) an jeder Kante. Gegeben sei die Ausprägung, trage das engste (min, max)-Paar direkt in das Diagramm ein. Korrekt eingegebene Paare werden beim Prüfen grün, falsche rot.
Das Diagramm zeigt (min,max) und die Funktionalitätsbuchstaben. Zwei Aufgaben: (1) Tupel ins Textfeld eintragen, die alle (min,max)-Schranken und jede "1" einhalten; (2) aus den aufgelisteten (n−1) &to; 1-Pfeilen genau diejenigen ankreuzen, deren Ziel im Diagramm "1" trägt. Beides wird geprüft. Tupel müssen paarweise verschieden sein.